23. 03. 2010
Agenturscreening: eine Orientierungshilfe
Unser aktuelles Thema Agenturauswahl berührt direkt Eigeninteressen. Nichtsdestotrotz liefern wir Ihnen unsere Kriterien und Argumente zur Frage des Agenturscreenings. Wir erleichtern die Differenzierung zwischen den zahlreichen Agenturen am Markt – Sie können Ihre eigenen Schlüsse ziehen.
Die Schwierigkeit der Differenzierung Unter Agenturscreening versteht man einen strategisch angelegten Auswahlprozess, um aus der Vielzahl der Anbieter die am besten passende Agentur herauszufinden. Die Entscheidung für eine Agentur bzw. eine Shortlist ist schwierig. Selbstdarstellung und Referenzliste sind eigentlich überall eindrucksvoll – und somit wenig hilfreich. Wie also sich orientieren? Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen „hard facts“ – Größe, Standort und Typ sowie Preise und Leistungsangebote einer Agentur– und „soft facts“ wie Kreativität, Image und Sympathie der Agentur. Sinnvolle Kriterien Objektive und hilfreiche Auswahlkriterien sind, ob eine Agentur Branchenkompetenz besitzt, ein transparentes Honorarsystem vorweisen kann und eine Vertraulichkeitserklärung zum Schutz sensibler Informationen unterzeichnet. Die Eigendarstellung ist das Aushängeschild jeder Agentur und somit sehr aufschlussreich: Aufbau und Inhalt der Website, Imagebroschüre, Leitbild, eine erkennbare Strategie, Darstellung des Projektablaufs und Vorhandensein eines Factsheets mit allen relevanten Kennzahlen/Daten – auf all das sollten Sie achten. Dazu kommen noch das Kundenportfolio, Wettbewerbserfolge sowie die Qualität des Newsletters. Checklist als Antwort All diese aufgezählten Kriterien ergeben eine schöne Checklist für Unternehmen. Bei der Anwendung dieser Checklist auf sich selbst schneidet spitzar sehr positiv ab, was wir als Gütesiegel verstehen. Das Ziel jeder Agentur müsste sein, ihre Kompetenzen ausführlich und überzeugend darzustellen, um die Zahl der Pitches zu reduzieren und manche Kunden direkt von sich zu überzeugen. Wir jedenfalls verfolgen diesen Weg. |
